Netzwerkreferenz


Die besondere Begabung von Linux ist es, im Netzwerk seinen Mann zu stehen.

Kaum ein anderes Betriebssystem bringt idealere Voraussetzungen und auch Tools mit, um ein Netzwerk zu realisieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein kleines, privates Netzwerk oder um ein großes Firmenintranet handelt. Die Befehle und die Funktionsweisen sind immer die gleichen. Von Haus aus bringt Linux einige mächtige Befehle mit, die es einem ermöglichen, selbst komplexe Netzwerke einzurichten, ohne viel Geld für zusätzliche Software auszugeben.

Diese kleine Befehlsreferenz soll sich daher nur auf die wichtigsten Tools konzentrieren, die jeder Linuxdistribution beiliegen.

Befehle im Überblick:

  • ifconfig:
    Dieser Befehl ermöglicht die Konfiguration von Netzwerkkarten, ISDN-Adaptern, Tunneldevices etc...

  • route:
    Er ist eine Art Wegweiser. Route beschreibt, was mit Paketen geschehen soll, die nicht an eine Adresse innerhalb unseres Netzwerks gerichtet sind.

  • netstat:
    Mit netstat kann der Status unseres Netzwerks angezeigt werden. Neben der Anzeige offener Ports kann die Routingtabelle und auch die Verbindung zu anderen Rechnern angezeigt werden.

Zu allen diesen Befehlen gibt es wie bei Linux üblich, eine Übersicht über alle Optionen mit denen das Programm gestartet werden kann:
tux@erde:~ man Programmname


Wie bei allen Konfigurationsarbeiten unter Linux ist auch hier das Arbeiten mit Rootrechten zwingend notwendig, da ansonsten diese Befehle teilweise nicht ausgeführt werden können.